Einige Testberichte verheißen, dass der Mustang zu seiner Zeit populärer war als Sex und Schokolade. Am meisten überzeugte das muskulöse Design des 1967er Mustangs. Weiterhin wird der Mustang auch mit einem Big Mac verglichen, denn genau wie er gehört der Mustang zur amerikanischen „Pop-Kultur“. Er ist nichts Seltenes, wird aber immer etwas Besonderes sein. Speziell den 1967er Mustang machten sein expressives Styling und die Freiheit von Emission- und Sicherheitsanforderungen so populär. Regen und gesalzene Straßen mag er nicht, aber auf einer trockenen Landstraße beschert der Ford Mustang jedem Oldtimerfreund Glücksgefühle. Als Import kann man ihn meist noch günstiger erwerben, als direkt in Deutschland. Dennoch, Schnäppchen gibt es bei diesem umworbenen Fahrzeug kaum noch. Man muss also für ein Coupé 15.000 € und für ein Cabrio oder Fastback ca. 35.000 € rechnen, wenn man ein Fahrzeug in gutem Zustand erhalten will.

In einem Fahrbericht von einem Studenten, der sich kurz nach dem Einstieg in seinem ersten Job, einen Mustang kaufte, sprach er von Leuten, die das Auto mit einem Fotohandy abknipsten oder Passanten, die den Daumen hoch streckten. An der Tankstelle wird er mit Namen begrüßt und durch das „cruisen“ fiel es ihm noch nie leichter sich an Verkehrsregeln zu halten. Mit diesem Auto bekommt man ein schönes Hobby gleich dazu. Man wird schnell vertraut mit der Mustang Szene und es gibt immer etwas zu tun an dem Auto. Die Steuern und die Versicherung sind dank dem Oldtimer-Status günstiger als beim Smart fortwo.

An manchen Stellen sei das Fahrzeug auch relativ gewöhnungsbedürftig. So hat man kein Dreipunkt-Gurt, sondern ausschließlich eine Schnalle wie in einem Flugzeug. Das Auto sei auch kein Gebrauchsgegenstand, da man im Alltag schon recht eingeschränkt wäre. „Ein Auto ist eben kein Gebrauchsgegenstand. So revolutionär und befreiend der Mustang im Jahr 1964 für das amerikanische Volk war, so revolutionär und befreiend ist für mich das Gefühl, wenn ich mich reinsetze und den Motor starte. Jedes Mal aufs Neue.“, so berichtet der Mustang-Neuling begeistert. Mustang sollte sogar 1968 zur eigenen Marke werden, so populär wie das Fahrzeug war. Die Pläne wurden aber dann überholt.

Das Mustang Hardtop Coupé ist die meistgebaute und günstigste Variante des Pony-Cars. Der tiefgründige Charme des 67er Hardtop-Coupés beeindruckt selbst jene, die sonst nichts für US-Cars übrig haben. Der Wagen versprüht eine fürstliche Opulenz, vorn gibt es Raum in Hülle und Fülle und die Sitzposition hinter dem großen, steil stehenden Dreispeichen-Lenkrad passt vorzüglich. Vergebens sucht man in der hübschen verchromten Uhrensammlung ein Drehzahlmesser. Der Mustang blubbert in mittleren Drehzahlbereichen geschmeidig vor sich hin. Des Weiteren neigt das Fahrzeug zum ausgeprägten Untersteuern, sollte man die Kurven etwas schneller angehen. Oberhalb von 3.000 Touren erwacht der zahme Windsor zu jenem hämmernden Stakkato, was man aus vielen amerikanischen Verfolgungsjagdszenen kennt. Die Dreigang-Automatik ist relativ kurz übersetzt und unterstreicht die bullige Elastizität des stoisch brabbelnden Achtzylinders. 15-Liter Verbrauch und lässige Kraftentfaltung verspricht dieser Motor.

Hoher Benzinverbrauch, niedrige Steuern & Versicherung, interessierte und bewundernde Blicke, V8 Sound, amerikanisches Freiheitsgefühl, rustikales Fahrgefühl und muskulöses Auftreten beschreiben den Ford Mustang 1967 der seines Zeichen eine Legende ist und ein Fahrzeug mit generationsübergreifendem Kultfaktor darstellt.

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