Das Pony lebt, V8, Mustang-Logo, Chrom, Gänsehaut-Sound: Kaum ein Auto ließ in den letzten vierzig Jahren Männerherzen höher schlagen als der Ford Mustang. Die Musclecar-Ikone ist für viele Fans der amerikanische Traum auf Rädern. Der Ford Mustang ist ein echter Klassiker und er rollt immer noch. Vor allem bei der männlichen Fahrerschaft erfreut sich der Mustang nach wie vor ungemeiner Beliebtheit. Seit seiner Einführung 1964 durch Lee Iacocca, der das Projekt Mustang betreute, feierte das Fahrzeug unzählige Erfolge. Nur drei Jahre nach der Einführung kam der 1967er Ford Mustang mit einem frischen und neuen Design daher. Den Mustang gab es als Coupé, Fastback und Cabrio. Im Modelljahr 1968 dann kamen einige Motoren hinzu. Es wurden sogar zwei 7-Liter Maschinen angeboten, einmal mit 335 PS und einmal mit 390 PS. Von der zweiten Generation Mustang wurden in zwei Jahren 789.000 Exemplare produziert, worunter 113.000 Fastback-Modelle und 70.000 Cabriolets waren. Der 1967/1968 Mustang gilt als eines der großartigsten Traumautos aller Zeiten. Deshalb wird er auch heute noch oft gemietet und gefahren. Mit seinen Muskeln und den Chrompartien macht er eine Menge her. Dem Wagen sagt man außerdem nach, dass er einen hohen Flirtfaktor hat.

Nun Genaueres zum Ford Mustang Cabrio 5-Liter V8. Ausgestattet mit 4 Vorwärtsgängen und Heckantrieb bringt es der 1967er Mustang auf stolze 423 Nm Drehmoment bei 3.400 U/min. Die 250 PS kommen bei 6.000 U/min zur vollen Geltung. Der wassergekühlte V-Motor in Frontlage entfaltet recht ordentlich sein Leistungsvolumen und hat einen kräftigen Sound. Die Modelle aus den Jahren 1967/1968 hatten seitlich zweigeteilte Lufteinlässe an den hinteren Kotflügeln und hatten eine verbesserte Sicherheitsausstattung im Vergleich zu dem Vorgänger.

Mit diesem klassischen und dennoch kraftvollen Gefährt könnte man die interessanten Plätze Berlins erkunden. 1961, also nur ein paar Jahre vor der Geburt des Mustangs, wurde in Berlin die Mauer errichtet, die von da an Deutschland in zwei Lager spaltete. Heute, knapp 20 Jahre nach dem Mauerfall, ist Deutschland nicht mehr geteilt, aber der Mustang lebt nach wie vor. Warum sollte man also nicht den nostalgischen Anmut des Mustangs dazu nutzen, sich die Geschichte Deutschlands in Berlin näher zu Gemüte zu führen und den Checkpoint Charlie zu erkunden bzw. Museen wie das Alliiertenmuseum oder das Deutsche Historische Museum zu besuchen. Aus dem 1967er Mustang Cabrio kann man wunderbar mit offenem Verdeck die Stadt erkunden. In Berlin gibt es viel zu sehen. Allein aus dem Mustang Cabrio kann man in Berlin schon so viele Sehenswürdigkeiten begutachten, u. a. die Gedächtniskirche am Kurfürstendamm, die Siegessäule, den Fernsehturm am Alexanderplatz, den Berliner Dom, das Schloss Bellevue, das Brandenburger Tor, den Potsdamer Platz und einfach nur zum entlang fahren den Kurfürstendamm. Danach noch einen Abstecher in den Zoologischen Garten und abends kann man dann ein schönes Plätzchen am Spreeufer suchen. Mit dem Mustang sind neidische Blicke garantiert und es wird sicherlich ein Erlebnis in diesem US-Car die Landeshauptstadt zu erkunden.

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